Unsichtbarkeit bei der Bildschirmfreigabe
Beim Thema Stealth gehen die beiden Produkte besonders weit auseinander. InterviewMan wirbt mit mehr als zwanzig Methoden, darunter das Blockieren von WebRTC-Leaks, das Tarnen des Prozessnamens, eine verborgene Bildschirmaufnahme und das Ausblenden im Dock. Für einen Test wurde eine Bildschirmfreigabe über Zoom aufgezeichnet und anschließend Bild für Bild geprüft. Auch das Dock und die Aktivitätsanzeige kamen dabei unter die Lupe. Von dem Overlay war nirgends etwas zu sehen. Die veröffentlichte Bilanz liegt derzeit bei null bestätigten Entdeckungen in siebenundfünfzigtausend Sitzungen. Dazu kommt eine Bewertung von 4,8 aus 257 Rezensionen.
Bei Linkjob AI bleibt dagegen offen, was die Stealth-Funktion überhaupt abfängt. Eine entsprechende Dokumentation veröffentlicht der Anbieter nicht, zusammengefasste Zahlen zu Entdeckungen ebenfalls nicht. In einfachen Probeinterviews mit Bildschirmfreigabe über Zoom blieb die Desktop-Oberfläche von Linkjob AI in der geteilten Ansicht sichtbar. Zu sehen war dort auch der Schalter für den Stealth Mode, statt dass die Oberfläche verborgen wurde. Wer in seinen Gesprächen häufig den Bildschirm teilen muss, sollte dieses Entdeckungsrisiko nicht übergehen.
Unterstützte Plattformen
InterviewMan läuft auf fünf Client-Plattformen: Windows, macOS, Android und iOS, hinzu kommt eine Chrome-Integration. Bei den Videodiensten werden Zoom, Microsoft Teams und Google Meet unterstützt. Amazon Chime gehört ebenso dazu wie Cisco Webex und Lark. Für Coding-Aufgaben deckt InterviewMan HackerRank und CoderPad ab, außerdem Codility. Damit sind auch kurze Recruiter-Gespräche am Handy und reine Sprachanrufe erfasst.
Für seine Stealth-Funktion setzt Linkjob AI die Desktop-Anwendung voraus. Mobile Geräte und Umgebungen, in denen nur ein Browser zur Verfügung steht, bleiben außen vor. Findet eine Runde auf einem iPad, einem Android-Telefon oder irgendeinem anderen Gerät ohne Desktop statt, gibt es keine Abdeckung. Verteilen Recruiter ihre Interviewlinks über verschiedene Gerätetypen, macht sich diese Beschränkung auf den Desktop im Ablauf bemerkbar.
Bei InterviewMan gibt es pro Sitzung keine Begrenzung der Minuten. Auch eine Runde zu Systemdesign, die eine Stunde und zwanzig Minuten oder länger dauert, läuft ohne Drosselung weiter. Linkjob AI räumt Interessenten ein Testfenster von dreißig Minuten ein.
Ready to ace your next interview?
InterviewMan gives you real-time AI answers during live interviews — undetectable on Zoom, Meet, and Teams.
Try InterviewMan FreePreise
Im Jahresabo kostet InterviewMan zwölf Dollar pro Monat, insgesamt also einhundertvierundvierzig Dollar für das Jahr. Stealth ist vom ersten Tag an in jedem Tarif enthalten. Das gilt auch für sämtliche Interviewarten, und die Länge einer Sitzung ist nicht begrenzt.
Linkjob AI Premium kostet einhundert Dollar im Monat. Daneben ist ein Lifetime-Tarif für sechshundertneunundneunzig Dollar und neunundneunzig Cent aufgeführt.
InterviewMan unterstützt in einer Sitzung verhaltensbezogene und technische Interviews, Live-Coding sowie Systemdesign. Linkjob AI bleibt beim Coding innerhalb seines eigenen Funktionsrahmens und bietet zusätzlich einen getrennten Modus für verhaltensbezogene Fragen, führt Systemdesign jedoch überhaupt nicht auf. Die beworbene Modellvielfalt ist tatsächlich vorhanden: Linkjob AI bietet mehrere zugrunde liegende Modelle, zwischen denen Nutzer wählen können. Die Lücke bei den abgedeckten Interviewrunden schließt das allerdings nicht.
Ready to Ace Your Next Interview?
Join 57,000+ professionals using InterviewMan to get real-time AI assistance during their interviews.

